Bessere Selbstwahrnehmung & mehr Selbstvertrauen – jetzt!

Die eigene Selbstwahrnehmung ist sehr oft bei Menschen gestört. Dies wundert nicht, denn die Selbstwahrnehmung steht in enger Verbindung mit einem bewussten Leben auf Bezug auf sich selbst. Schließlich können wir uns erst dann bewusst wahrnehmen, wenn wir ein achtsames und bewusstes Leben führen. Darunter verstehen wir in erster Linie die Kenntnis darüber, was in uns vorgeht und wer wir eigentlich sind.

Viele Menschen haben Probleme mit der Selbstwahrnehmung

Die Selbstwahrnehmung ist durch drei Faktoren bedingt: uns selbst, die äußeren Einflüsse und unser Alltag. Denn all dies beeinflusst unsere Wahrnehmung allgemein, sodass wir uns mit der Zeit nicht mehr so richtig wahrnehmen. Dabei kann jedoch schwer von einer falschen Selbstwahrnehmung die Rede sein. Vielmehr ist diese verzerrt oder gar gestört, was nur paar Schritte von depressiver Stimmung entfernt ist. Wir selbst bemerken dies leider meist erst dann, wenn unser Wohlbefinden darunter leidet.
Die Folge davon ist, dass wir allmählich abstumpfen. Durch den Verlust des Zugangs zum eigenen Ich fühlen wir uns meist wertlos, schlecht und kraftlos. Das Selbstwertgefühl sinkt ab, sodass wir uns immer mehr als schlecht und negativ betrachten. Dabei sollte jedem Menschen die eigene Selbstwahrnehmung sehr wichtig sein. Denn erst diese garantiert uns eine bessere Einschätzung dessen, was uns gut und wodurch wir neue Kräfte schöpfen können.

Die negative Selbstwahrnehmung

Die erwähnten Faktoren sind für unsere Selbstwahrnehmung ausschlaggebend.

Äußere Einflüsse
In erster Linie sind es die äußeren Einflüsse, welche diese beeinträchtigen können. Zu solchen Einflüssen zählen diverse Zeitschriften, Fernsehsendungen und die Werbung. Medien üben insgesamt einen riesigen Einfluss auf unser Leben. Und zwar ohne, dass wir uns dessen wirklich richtig bewusst sind. Durch diese werden wir täglich mit makellosen Körpern konfrontiert. So beginnen wir mit der Zeit, uns mit diesen zu vergleichen oder gar diesen nachzueifern. Dies kann zu einer falschen Wahrnehmung des eigenen Körpers führen. Dabei vergessen wir oft, dass heutzutage keine Models mehr präsentiert werden, ohne dass deren Bilder zuvor mit diversen Bildbearbeitungsprogrammen bearbeitet wurden. Daher sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass alles, was wir in den Zeitschriften oder im Fernseher sehen von der Schokoladenseite präsentiert wird.

Unser Alltag
Unser Alltag ist unser Hamsterrad. In diesem bewegen wir uns tagein und tagaus. Dabei hetzen wir von einem Termin zum nächsten, ohne einen Moment Zeit für uns selbst zu nehmen. Zwar sind wir uns dessen bewusst, dass wir Stress ausgesetzt sind, doch so richtig tut keiner etwas dagegen. Denn sobald das Telefon klingelt und wir uns vor neuen Aufgaben gestellt sehen, schieben wir unsere eigenen Wünsche und Bedürfnisse zur Seite. Unter solchen Umständen geht der Blick für die eigene Person allmählich gänzlich verloren.
Da solch ein Tempo weder für unseren Körper, noch für unseren Geist gut ist, zumal wir dafür nicht geschaffen sind, sollten wir uns Momente aussuchen, in denen wir den Blick uns selbst zuwenden.

Wir selbst
Der Mensch neigt von Natur aus dazu, sich mit anderen Menschen zu vergleichen. So bestimmt unser Blick auf andere Menschen unseren Alltag. Bei dem Vergleich mit den anderen Menschen, schneiden wir irgendwie immer schlechter ab. Immer erscheinen die anderen besser aussehend, erfolgreicher und einfach besser. Am schwersten fällt es uns offensichtlich, mal den Blick auf das eigene Ich zu richten und zu überprüfen, wer wir eigentlich sind und was wir tun könnten, um noch besser zu werden. Statt dessen lassen wir es zu, dass Selbstkritik und Selbstzweifel die Kontrolle übernehmen.
Daher sollten wir uns mehr der Selbstwahrnehmung als der Fremdwahrnehmung zuwenden. Schließlich gibt es an uns selbst sehr viel zu entdecken. Und was noch wichtiger ist: dies lohnt sich allemal!

Selbstwahrnehmung neu lernen

Ungeachtet aller negativen Dinge, die im Leben passieren und an denen unsere Zufriedenheit mit uns selbst leidet, ist es möglich, die eigene Selbstwahrnehmung zu erlernen. Denn dazu ist es nie zu spät. Durch Selbstcoaching und den richtigen Willen kann man das eigene Leben neu ordnen und mit mehr Lebensqualität ausstatten.

Dafür ist es erforderlich, den Blick auf sich selbst zu lenken, bewusster zu leben und Gefühle besser wahrzunehmen. Dies bedeutet gleichzeitig, mehr auf den eigenen Körper und Geist zu hören mehr Zeit für die eigene Person zu nehmen. Dadurch wird man sich der eigenen Person mehr bewusst. Im Folgenden werden einige Tipps dazu gegeben, wie dies in der Praxis auszusehen hat.

Tipps für eine bessere Selbstwahrnehmung

 1. Den eigenen Kritiker bänden – Jeder kennt ihn: den inneren Kritiker. Ist er zu laut, löst er viel Selbstkritik aus. Seine Aussagen sollten in Frage gestellt werden. Insbesondere dann, wenn er uns vor Dingen abzuhalten versucht, die wir mal einfach versuchen sollten. Ein eigenes Tagebuch kann dabei sehr behilflich sein. Denn durch dieses wird uns besser bewusst, dass der Kritiker nicht unbedingt immer Recht hatte.
2. Glückstagebuch führen – Ein Glückstagebuch ist sehr sinnvoll, wenn man sich selbst neu kennen lernen möchte. In dieses werden ausschließlich glückliche Dinge aus dem Alltag festgehalten. Dadurch haben wir etwas, was uns bewusst macht, dass unser Alltag auch positive Sachen enthält.
3. Progressive Muskelentspannung – Diese hilft uns dabei, gezielt Aufmerksamkeit auf einzelne Körperpartien zu richten. Diese werden angespannt und nach 10 bis 15 Sekunden losgelassen. Die Entspannungsphase dauert um 15 bis 30 Sekunden. Dies wird mehrmals wiederholt und hilft uns dabei, den eigenen Körper besser wahrzunehmen.
4. Meditation – Meditation wirkt ausgleichend, fördert die Gesundheit und hilft uns dabei, einen klaren Gedanken zu fassen. Dies wirkt sich positiv auf unsere Selbstwahrnehmung aus, da wir uns besser auf uns selber und die Dinge um uns herum konzentrieren können.
5. Atemübungen – Atemübungen tragen zu einer besseren Selbstwahrnehmung bei, da diese unsere Achtsamkeit steigern und zur Entspannung beitragen. Unsere Wahrnehmung wird hierdurch geschult. Die typische Atemübung ist die 4:6 Atemübung: nach 4 Sekunden Einatmen wird kurz inne gehalten und anschließend 6 Sekunden lang ausgeatmet.

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