Rituale, die alle Sinne entspannen

Manchmal fühlen wir uns einfach ausgelaugt. Denn der Stress auf der Arbeit, Probleme mit dem Freund oder schlechtes Wetter beeinträchtigen so ziemlich die Stimmung. Das Einzige, was in diesem Falle hilft ist die Zeit, die man ausschließlich für sich beansprucht und sich auf sich selbst konzentriert. Im Folgenden werden einige Rituale genannt, welche dabei behilflich sind, die Sinne zu entspannen.

Erholung für unseren Riechsinn

Wenn wir nicht imstande wären, Gerüche wahrzunehmen, wäre die Welt um uns herum so ziemlich orientierungslos. Denn ohne Pheromone würden sich weder Menschen noch Tiere zu ihren Artgenossen hingezogen fühlen. Die Konsequenz wäre das Aussterben. Das Belohnungszentrum in unserem Gehirn wird immer dann aktiviert, wenn Gerüche wahrgenommen werden, die wir mit unserer Kindheit verbinden. Doch auch Holznoten, die beispielsweise in den Wurzeln des tropischen Süßgrases Vetiver enthalten sind, erzeugen denselben Effekt. Daher fühlen wir uns wohl, wenn dieser Duft beschnuppert wird. Bei Erschöpfung ist es daher ratsam, ein Lichtlein mit den ätherischen Ölen anzuzünden. Zu den empfohlenen Aromen zählt neben dem erwähnten auch das Öl der Zirbelkiefer, weiße Blüten und Bitterorange.

Entspannung für den Fühlsinn

Berührungen sind für uns überlebensnotwendig. Daher wundert es nicht, dass wir gerade durch Berührungen Geborgenheit empfinden. Eine Massage kann daher Stress lindern und stärkt zudem die Abwehrkräfte. Dazu kann man auch eine Anhyanga-Selbstmassage ausprobieren. Dazu wird ein Handtuch unter die Füße gelegt und der gesamte Körper mit heißem Wasser, in welches 5 Minuten zuvor paar Tropfen Öl hineingegeben wurden, eingeölt. Das Wasser soll nicht wärmer als 40 Grad sein. Die Fußsohlen und die Ohren dürfen nicht ausgelassen werden. Für das Einölen mit leichten kreisenden Bewegungen sind gerade Mal um die fünf Minuten notwendig. Anschließend wird das Öl für 15 Minuten zum Einwirken gelassen. Anschließend ist eine Dusche oder ein Bad empfehlenswert.
Das ausgewählte Öl soll zu dem eigenen Dosha-Typen passen. Dieser kann online bestimmt werden.

Entspannung für den Hörsinn

Ab 60 dB leidet nicht nur unser Gehör, sondern der gesamte Organismus. Dabei sind wir ständig von Geräuschen umgeben, deren Lautstärke täglich zwischen 50 und 70 dB rangieren. Daher lohnt es sich, sich mal die Geräusche selbst auszuwählen. Denn ausgewählte Musik senkt die Herzfrequenz und wirkt beruhigend. So zum Beispiel die Musik von Mozart und Strauß, was sogar durch Studien belegt wurde. Wird die Musik mit einem Bad mit Meersalz und einer Kerze kombiniert, kann die Entspannung nicht ausbleiben.

Entspannung für den Sehsinn

Unsere Augen sind nicht für den Bildschirm geschaffen. Trotzdem verbringen wir täglich sehr viel Zeit gerade damit. Dadurch bekommt man nach einiger Zeit trockene Augen, da sich unbewusst unsere Lidschlagfrequenz reduziert. Dies bedeutet gleichzeitig, dass unsere Augen nicht ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt werden. Werden die kleinen Staubpartikel nicht ausreichend weggeschwemmt, kann die Hornhaut gereizt werden, was sehr schmerzhaft sein kann. Durch bewusstes Rollen der Augen oder bewusste Pausen wird dem Augapfel Entspannung geliefert. Zwischendurch ist es daneben ratsam, die Augen zu schließen und für paar Momente geschlossen zu halten.

Entgiftung des Geschmackssinns

Unsere Tägliche Ernährung ist dermaßen mit Zutaten angereichert, dass wir verlernt haben, das herauszuschmecken, was uns wirklich gut tut. Zu viel Zucker, Weißmehl und Fleisch können jedoch zu einer Übersäuerung des Organismus führen, was zahlreiche Krankheiten auslösen kann. Daher sollte man sich gelegentlich bewusst frisches Obst und Gemüse gönnen. Daneben gibt es kosmetische Präparate für die Haut auf Basis von entzündungshemmenden Gewürzen, Wurzeln und Gemüse, welche von außen stärken. Daneben kann man selbst zu Hause eine probiotische Maske aus Joghurt und Honig herstellen und diese auf das Gesicht auftragen und für wenige Minuten einwirken lassen. Hier mehr Tipps für eine Entgiftung.

Erfrischung des 6. Sinns

Ja, es soll tatsächlich den 6. Sinn geben. Einigen Forschern nach soll es sogar noch mehrere geben. Unter dem 6. Sinn wird eine vordere Hirnregion verstanden, welche den Forschern nach als ein „Frühwarnsystem“ wirken soll. Zudem wird der Gleichgewichtssinn von vielen als der 6. Sinn bezeichnet. Der Temperatursinn, welcher den Menschen vor dem Erfrieren oder vor Verbrennungen schützt, kann ebenfalls als der 6. Sinn betrachtet werden. Ungeachtet davon, welcher dieser zusätzlichen Sinne den 6. Rang einnimmt, eine Sache ist sicher: Wechselduschen tun nicht nur dem Temperatursinn gut – sie sorgen dafür, dass der Körper besser durchblutet wird und gleichzeitig besser mit Sauerstoff versorgt wird. Dadurch wird das Immunsystem gestärkt und diverse Infekte werden vorgebeugt.

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